Noch mal von der Schippe gesprungen |
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Einem glücklichen 3:2 Sieg gegen die Auswahl folgt ein souveräner Auftritt gegen HTBU
Dass dieser Spieltag schwer werden würde, hatten die Büttels erwartet, dass es jedoch bereits im ersten Spiel über die volle Distanz gehen würde, damit hatten wohl die wenigsten gerechnet. Zu der avisierten Abwesenheit von Kathrin Urban, Lena Guhl und Kristina von Riegen, kam am Vormittag noch die krankheitsbedingte Absage von Annika Glathe. Somit fehlten auf Eimsbütteler Seite sage und schreibe 4 Annahmespielerinnen. Dass das Komplikationen nach sich ziehen würde, wurde im Verlauf des 1. Satzes schnell deutlich. Während die Auswahlmädels mutig aufspielten, und mit hohem Risiko im Aufschlag und im Angriff immer wieder Wirkungstreffer setzten, gelang es der Eimsbütteler Anfangsformation immer seltener das eigene Spiel kontrolliert aufzuziehen. Mit dem Drang zur schnellen Entscheidung wurde oft nur der Fehler gefunden. Auch das erhoffte Finish blieb an diesem Tag aus, der erste Satz wurde schnell abgegeben.
Ein ähnliches Bild in Satz zwei. Engagierte Kaderspielerinnen setzen den Eimsbütteler Annahmeriegel erneut heftig zu, so dass Hannah Lüdtke immer wieder gezwungen war, den hohen Pass über außen zu spielen. Dort jedoch mangelte es zunächst an Durchschlagskraft gegen die gut aufgestellte gegnerische Abwehr. Ein Diagonalwechsel brachte schließlich mehr Sicherheit in die Annahme. Der Satz wurde enger, aber am Ende eben auch verloren.
Vor dem 3. Satz standen alle Wetten gegen die Büttels, aber nun zeigte sich das Kämpferherz des Teams. Die im Laufe des 2. Satzes eingewechselte Svea Saborowski stand sicher in der Annahme, und auch ihre Nebenspielerinnen fanden Ball für Ball ihre Sicherheit wieder, so dass Imme Rieger nun ein variables Spiel aufziehen konnte. Vor allem aber Nicole Zeuner spielte nun ein starkes Match und hatte erheblichen Anteil am Comeback in Satz 3. Mit 13 Punkten wurde die Auswahl förmlich überfahren.
Satz 4 fand beide Teams wieder auf Augenhöhe, am Ende hatten die Büttels dann das Quäntchen Glück und konnten den Satz mit 2 Punkten vor einfahren. Tie Break!
In diesem wogte das Spiel hin und her. 3:1 vor, dann 3:6 hinten. Bei 6:8 wurden die Seiten gewechselt. Bei 9:9 wurde ausgeglichen, bei 10:10 erneuter Ausgleich. Dann ein Break der Auswahl und die letzte Büttel-Auszeit. Nur ein Break, das geht noch. Und es ging. Der Punkt nach der Auszeit wurde gewonnen (was an diesem Tag selten genug gelang) und dann ging Yvonne Gebhardt zum Aufschlag, und bereitete Punkt um Punkt vor. Während die Auswahl weiter mit hohem Risiko spielte, nun aber ein wenig glückloser agierte, hielten die Eimsbütteler den Ball geduldig im Spiel, bis der Abschluss gefunden wurde. Bei 14:12 der erste Matchball in einem schon verloren geglaubten Spiel. Dieser Ballwechsel wurde einer der längsten des Spiels. Nach gefühlten 10 Angriffen über die ‚IV' auf beiden Seiten gelang es Inga Hansmann den Block anzuschlagen und den Sieg einzufahren. Große Freude natürlich auf Eimsbütteler Seite, besonders aber bei Hannah Lüdtke, die im direkten Duell gegen ihre Schwester Charis als Siegerin vom Feld ging.
Das 2. Spiel des Tages gegen HTBU fand bei den Büttels die erforderliche Aufmerksamkeit. Lediglich im 2. Satz wurde zu wenig investiert, ansonsten wurde der Gegner bereits in der Annahme schwer pressiert, so dass der Schnellangriff der Gegnerinnen wiederholt aus dem Spiel genommen wurde. Block und Abwehr standen gut, und auch die Annahme machte es Zuspielerin Hannah Lüdtke nun leicht ein variables Spiel aufzuziehen. Besonders erfreulich hierbei Lisa Schümann, die bei ihrem Debüt im ersten Spiel noch sehr unsicher wirkte, nun aber in Annahme und Angriff mächtig zu langte.
HVbV - ETV 1 2 : 3 (-19, -23, 13, 23, 12)
ETV 1 - HTBU 3 : 1 (20, -22, 16, 17)
Für den ETV am Ball: Hannah Lüdtke, Nicole Zeuner, Laura Glasmeyer, Lisa Schümann, Inga Hansmann, Birte Quast, Marieke Behne, Imme Rieger, Yvonne Gebhardt, Svea Soborowsky,
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