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"Gut gemacht, Männer!", so der Kommentar nach dem Spiel der ETV-Senioren gegen die Ostbek Old Guns und dem 3:0 Sieg. Einzig im zweiten Satz nahmen die Büttels das Spiel etwas zu locker. "Da musste ich zum Ende des Satzes ein paar sehr deutliche Worte sprechen" fügt Leitwolf Dirk "Schloder" Schlüter an, um augenzwinkernd zu ergänzen: "Ich habe den Jungs zu diesem Zeitpunkt erstmalig erzählt, dass 3 statt 2 Gewinnsätze gespielt werden." Ab diesem Zeitpunkt holten die Büttels auf. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
Schloder musste ein Machtwort sprechen
Insgesamt wurde das Spiel in einem sehr entspannten Ambiente ausgetragen, so konnte man bereits beim Warmmachen den Tatendrang sämtlicher Senioren in der Halle wahrhaftig greifen, da wurden durchtrainierte Körper filigran erwärmt. Und nebenbei gesagt, die Quote der Pezzibälle pro Kopf in der Oststeinbeker Halle war wirklich beeindruckend.
Büttels hüpfen noch ganz schön hoch
Mit den Eimsbüttler Urgesteinen Schloder in der Mitte und Marcus "Hecke" Höchstetter über Aussen, daneben Alexander "Aki" Hente (2. Liga für den ETV) als zweiter Mittelblocker, Torge Hauschild auf Aussen (Ex-ETV-Regionalliga) und der alten ETV-Linkshänderklebe Jörg "Zmija" (Sméagol) Rump auf Diagonal, ergänzt um die beiden ETV-All-Stars-Spieler Lars Winter und Sven Klieme traten die Büttels an, um Hamburger Meister zu werden. Da Christian "Lette" Bartram kurzfristig noch die (Jugend-)Freigabe fehlte, war er für dieses Spiel noch nicht spielberechtigt und konnte lediglich als Coach ins Spielgeschehen eingreifen.
Im ersten Satz erspielten sich die Büttels von Beginn an eine hohe Führung, um diese letztlich ungefährdet mit einem 25:11 nach Hause zu bringen. Aber wie so oft folgt nach einem ersten, deutlichen Satz der Wandel. Vom Gegner taktisch geschickt eingefädelt, wähnte man sich nun auf Seiten der Büttels vermeintlich auf der Siegerstraße, so dass die Old Guns eiskalt kontern konnten und im Angriff ihre Punkte machten. Nachdem Schloder - wie bereits erwähnt - jedoch kurz mal böse wurde - und wir wissen Alle wie groß Schloder ist!! - und mit einem eventuellen Spiel über 4 Sätze drohte, kämpften sich die Büttels wieder in den Satz und holten diesen mit 25:22.
Der dritte Satz glich dann dem ersten. Die Büttels zogen davon und wandten dabei nun ihrerseits eine gewiefte Taktik an: Torge Hauschild ging bei 17:9 an den Aufschlag und Zuspieler Sven Klieme nahm seine gefürchtete Hockstellung auf der Position 1 ein. Ohne dass der Zuspieler sein Team in dieser Stellung am Spielaufbau stören konnte und ohne dass er diese Position auch nur im Ansatz aufhob, konnten die Büttels auf 24:9 davonziehen. In erster Linie Dank guter Aufschläge und eines am Netz konsequent zugreifenden Akis. Oststeinbek erkannte schließlich diese Taktik des Büttel-Zuspielers und griff auf die 1 und den in seiner "Bereitschaftshaltung" stehenden Sven Klieme an, so dass er nach langen Ballwechseln diese Position doch nicht mehr halten konnte. "Das war konditionell schon hart" so der Kommentar des Zuspielers zu dieser Spielphase.
Die gefürchtete "Klieme-Hocke"
Das Aufschlagsrecht ging also noch einmal an die Oststeinbeker und in der nun folgenden Annahmesituation verlangte Sven seinen Angreifer noch einmal sämtliches taktisches und koordinatives Verständnis ab: "Wir spielen jetzt Kreuz!" war die Alle beeindruckende Ansage, die bei den Angreifern kein Widerwort zuließ. Eine traumhafte Annahme vom Hauschild, ein nahezu gazellenhafter Aki zog den Block und der Ball wurde vom bestens aufgelegten (und insbesondere angezogenen) "Zmija" brachial versenkt. Ein wirklich schöner Ball zum Abschluss und der Sieg war mit 3:0 perfekt.
Zufriedene Büttels
Im Anschluss an das Spiel wurde der abwesende Spieler/Mannschaftscoach Stefan "Lohl" Haarmeyer (Spieltag der ETV-Verbandsligamänner) noch einige Zeit in dem Glauben gelassen, dass seine Jungs knapp mit 2:3 verloren hätten, um dann den OSVern ein Bierchen auszugeben, da man sich trotz verpennter Fristen auf dieses Spiel geeinigt hatte: eine sehr faire Geste der Ostbek Old Guns!
Nun beginnt die harte Regenerationsphase in Hinblick auf die Norddeutschen Meisterschaften, zu denen beide Teams aus Hamburg fahren und dort sicherlich tragende Rollen spielen werden. Vielleicht bieten die Büttels dann auch ihren kompletten Kader auf. Mit Lohl, Hager, Lette und Co schlummern da noch einige junge Talente im Verborgenen. Man darf gespannt sein!
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