Heimspieltage sind was ganz besonderes...
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…vor allem dann, wenn man bisher ohne Punktverlust den ebenfalls bisher ungeschlagenen und vermeintlichen Hauptkonkurrenten zu Gast hat. Die Gäste aus Niendorf betraten also am vergangenen Samstag die Gustav-Falkehalle, beeindruckend professionell in Trainingsanzügen, Therabändern, gemeinsamem Aufwärmprogramm und allem was zu einem richtigen Herausforderer dazugehört. (Es gibt eben überall ein kleines Stückchen Pinneberg. Anm. der Redaktion). Das Spiel begann und der ETV in Bestbesetzung lies zu keinem Zeitpunkt des Spiels die Frage aufkommen, wer in der GuFa der Herr im Hause ist. Kurz um, die ersten beiden Sätze gingen glatt an die Herren um Erfolgstrainer Henning Wulff. Lediglich der 3. Satz, der genügend Spielraum für personelle Experimente bot, musste an die Gäste abgegeben werden. Frei nach dem Motto „Never change a winning team“ startet der vierte Satz wieder in Bestbesetzung und endete so, wie die ersten beiden. Mit einem eher mühelosen 3:1 und einem so genannten „4-Punktespiel“ setzen sich die Eimsbütteler weiter in der Tabelle ab…
Als wesentlich schwerere Aufgabe entpuppte sich das zweite Spiel gegen Norderstedt. Schon zu Beginn des Spiels wurde relativ schnell klar, dass ein Sieg nur über Kampf und Wille zu erreichen wäre. Die Gäste mit präzisen Sprungaufgaben setzten die heimische Annahme immer wieder unter Druck, so dass der ETV nur mühsam ins Spiel kam. Die eigenen Angaben flogen zu oft ins Aus, Angriffe verfehlten das Feld, das Glück war nicht auf Seiten der Hausherren. Die Folge war, dass der erste und auch der zweite Satz verloren gingen. Mit dem Rücken zur Wand, aber einigen personellen Veränderungen wahrte die Mannschaft um Zuspieler Patrick Kamin seine Chance und erkämpfte sich zuerst den dritten und schließlich auch den vierten Satz. Weniger Eigenfehler, bessere, druckvolle Aufschläge, Block und Feldabwehr kamen immer besser in Spiel und nur durch diese geschlossene Mannschaftsleistung retteten sich die Eimsbütteler schließlich ins Tiebreak. Dies begann leider ganz und gar nicht so, wie man sich das vorgestellt und vorgenommen hatte. Durch einige gute Aktionen der Gäste und eigene einfache Fehler wechselte man mit einem äußert ungünstigen Punktestand von 3 zu 8 für Norderstedt die Seiten. Auszeit, Traineransprache, Konzentration, Endspurt. Mit unbedingtem Siegeswillen und aufopferndem Kampf wurde Punkt um Punkt aufgeholt, schließlich der Ausgleich geschafft und die Führung zum 10:9 nicht mehr abgegeben, bis Spiel, Satz und Sieg mit 15:13 besiegelt waren.
Jubel und große Freude, der ETV ist im 10. Spiel immer noch ungeschlagen an der Tabellenspitze.
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